Pressemitteilung
Neuer Kreisvorstand gewählt
Ansbach, 1. Oktober 2026 – Bei der Jahreshauptversammlung des ÖDP-Kreisverbandes in Lehrberg wurden Maria Hetzel, Bruckberg und Martin Berberich, Ansbach als gleichberechtigte Vorsitzende in ihrem Amt bestätigt. Die weiteren Mitglieder im Kreisvorstand wurden bis auf zwei Veränderungen ebenfalls wiedergewählt. Doris Polap aus Ansbach und Christoph Schmidt aus Weiltingen verstärken künftig das Vorstandsteam. „Wir freuen uns, durch die Wahl von Doris Polap weibliche Verstärkung im Team der Beisitzer zu bekommen und mit Christoph Schmidt einen erfahrenen Kommunalpolitiker“ so die beiden Vorsitzenden.
Dem neuen Kreisvorstand gehören insgesamt 9 Mitglieder an, davon vier Frauen.
Vor den Neuwahlen stand der Rechenschaftsbericht der Kreisrätin und Vorsitzenden Maria Hetzel im Mittelpunkt sowie ein Ausblick nach den Kommunalwahlen 2026. Gemeinschaftlich blickten die beiden Vorsitzenden auf ein bisher sehr erfolgreiches Jahr mit vielen Aktionen und Veranstaltungen zurück. Im Kreisverband und in den Ortsverbänden komme allerhand in Bewegung. Viele politische Anträge wurden erfolgreich gestellt.
Die ÖDP wird sich weiterhin aktiv in den Gremien einbringen und sich trotz angespannter Haushaltssituation für gute Lebensbedingungen in Stadt und Landkreis einsetzen. Wer den ländlichen Raum stärken will, muss über Parteigrenzen hinweg gemeinsam an Lösungen arbeiten. Bestimmende Themen sind die Förderung einer nachhaltigen Mobilität, der Schutz unserer Lebensgrundlagen, Wasser- und Hitzeschutz und eine gute medizinische Versorgung. Maßnahmen zur Stärkung des Gemeinwohls müssen konsequent eingefordert werden.
Direkte Demokratie, wie das aktuelle Volksbegehren der ÖDP „Macht auf Zeit“ zur Begrenzung der Amtszeit des Ministerpräsidenten auf 10 Jahre, stärkt das Vertrauen in demokratische Prozesse. Bürgerinnen und Bürger sollen auch zwischen den Wahlen bei einzelnen Sachfragen mitentscheiden können. Auf Pläne zur Einschränkung von Bürgerbegehren werden wir entsprechend reagieren. Eine Amtszeitbegrenzung wäre eine Frischzellenkur für unsere Demokratie, so Martin Berberich. Das Volksbegehren befindet sich auf der Zielgeraden. Aktuell wurden bayernweit schon über 20 000 Unterschriften gesammelt und viele Unterschriftenlisten befinden sich noch im Umlauf. Wir gehen davon aus, dass die für den Zulassungsantrag benötigten 25.000 Unterschriften dem Innenministerium bald übergeben werden können. Wir rechnen damit, dass eine Amtszeitbegrenzung in Bayern schnell zum Vorbild für andere Bundesländer und auch für den Bund werden könnte. Es wäre ein zusätzlicher Schutzpfeiler in der Verfassung.
Kreisrat Jürgen Schilling wies noch auf die Bedeutung des Bundesarbeitskreis der ÖDP für Landwirtschaft, Tierschutz und Gentechnik hin. In dem Gremium wird gelebt, wie viel Spaß Demokratie auch machen kann. Die wichtigsten Themen sind hier die Agrarpolitik, der Tierschutz, auch das Schlachten von Nutztieren, der Wolf und natürlich die Gentechnik. Den Vorsitz des Arbeitskreises leitet Jürgen Schilling und als sein Stellvertreter wurde neu Hans-Gerd Pelzer aus Ansbach berufen. Wer den Bundesarbeitskreis unterstützen möchte, ist herzlich zur Mitarbeit eingeladen.
