Ansbach, den 25.07.2014

Pressemitteilung zum Besuch der Bezirksrätin Ingrid Malecha in den Bruckberger Heimen

„Mehr Dienst am Menschen und weniger Bürokratie“

Am Montag, den 21.07. informierte sich Bezirksrätin Ingrid Malecha mit der ÖDP-Kreisvorsitzenden Maria Hetzel und weiteren Mitgliedern der Ökologisch-Demokratischen Partei über die Einrichtungen für Menschen mit geistigen und zusätzlichen Behinderungen in den Bruckberger Heimen. Der Bezirk Mittelfranken ist u.a. für die Verwaltung der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen zuständig und arbeitet mit den Einrichtungsträgern deshalb eng zusammen.

Die Diakonie Neuendettelsau betreibt die Bruckberger Heime schon seit vielen Jahren. Die Bruckberger Heime verstehen sich als Ort zum Leben und der Begegnung und halten ein umfangreiches und differenziertes Wohn-, Therapie, Beschäftigungs- und Freizeitangebot bereit. Mit ihren unterschiedlichen und vielfältigen Häusern, Wohngruppen, Wohnungen und Appartements bieten sie Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Menschen sowohl im ambulanten wie auch stationären Rahmen außerhalb ihrer Familie ein neues bzw. ein zweites Zuhause an. Neben Förderschule und Angeboten für Senioren stehen in Bruckberg viele Freizeit- und Beschäftigungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Derzeit wohnen rund 514 Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren mit unterschiedlichen, teils mehrfachen Einschränkungen, in modern eingerichteten Ein- und Zweibettzimmern. Bei Gesprächen mit Mitarbeitern und der Heimleitung war die Vision der Einrichtung, Menschen mit Behinderung mit der gleichen Selbstverständlichkeit zu begegnen, hautnah zu spüren.

Wie in vielen anderen Bereichen des Gesundheitswesens und der Pflege ist der Verwaltungsaufwand auch in den Einrichtungen der Eingliederungshilfe deutlich gestiegen. Dies geht eindeutig zu Lasten der Zeit, die für den Dienst am Menschen benötigt wird. Dokumentationsaufgaben, Berichte, Stellungnahmen und mehrfache Kontrollen durch unterschiedliche Stellen beanspruchen zunehmend die Arbeitszeit der Mitarbeiter. Der Leiter der Bruckberger Heime, Herr Neuschwander, betonte, dass die Arbeitsabläufe und die Kooperation mit Behörden und Bezirken so gestaltet werden müssen, dass der bürokratische Aufwand möglichst gering ausfällt, um damit mehr Zeit für die Bedürfnisse der Bewohner aufwenden zu können.

Auch Frau Malecha betonte, dass es das gemeinsame Ziel sei, bei der Gestaltung der Kooperation den Verwaltungsaufwand kritisch im Blick zu haben und versprach, sich im Bezirksrathaus für die Belange der Behinderten einzusetzen.

Pressemitteilung der ÖDP-Stadträte

Leistungen von Carda Seidel nicht angreifbar

Mit großer Verwunderung nehmen wir das Vorgehen von Helga Koch, Michael Gowin und Dr. Paul Kupser wahr, die unter eher fadenscheinigen Gründen eine Wahlempfehlung für Herrn Deffner aussprachen. Da sie die Leistungen von Carda Seidel als Oberbürgermeisterin nicht angreifen können und ihr dabei keinerlei Fehler nachweisen können, gehen sie in einem Akt letzter Verzweiflung dazu über, Carda Seidel schlecht zu reden.

Wir drei ÖDP-Stadträte  können deren Vorwürfe, Frau Seidel könne nicht zuhören und pflege keinen respektvollen Umgang, in keiner Weise nachvollziehen. Im Gegenteil! Seit Frau Seidel da ist, wird im Stadtrat wieder offen diskutiert und Informationen werden für alle bereitgehalten.

Uns gegenüber bezeichneten  Menschen auf der Straße das Vorgehen dieser Seidel-Gegner Koch, Gowin und Dr. Kupser als Schmutz- und Hetzkampagne.

 

Friedmann Seiler. Werner Forstmeier, Paul Sichermann

Siehe auch die Presseerklärung der BAP. Hierzu weiterlesen anklicken!

Klinikum: Das zugesagte zweite Gespäch steht immer noch aus!

Wann führt Landrat Dr. Ludwig nun endlich das zweite Gespräch mit Chefärzten – oder will er sich drücken?

Ein erstes Gespräch mit den Chefärzten fand, wie öffentlich bekannt, am 21.Februar 2014 statt, dann wurde im Verwaltungsrat am 28. Februar berichtet. Doch wo bleibt der angekündigte konstruktive Gesprächsprozess mit den Chefärzten? Das zweite Gespräch sollte etwa zwei Wochen nach dem ersten stattfinden, doch die sind schon lange rum. Wie Oberbürgermeisterin Seidel zu Recht deutlich machte, muss die Kritik der Chefärzte des Ansbacher Klinikums zum Wohl des Gesamtunternehmens ernst genommen und vollständig aufgearbeitet werden, damit Vertrauen wiederhergestellt wird und alle gemeinsam die schwierige Situation, in der sich das Unternehmen aktuell befindet, meistern können. Auch die übrigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses erwarten ein rasches Tätigwerden vom Verwaltungsratsvorsitzenden Dr. Ludwig und einen respektvollen Umgang mit den 11 Chefärzten und 69 weiteren Ärzten. Vertrauen kann nur wieder hergestellt werden, wenn die Dinge nicht unter den Teppich gekehrt werden. Von den Chefärzten zu verlangen, dass sie ihre Erklärung wiederrufen sollen bzw. ihnen gar vorzuschreiben, was sie sagen sollen, ist nicht der richtige Weg. Auch die Suche nach einem „Sündenbock“, durch den dann Vorstand Dr. Goepfert wieder ohne Tadel dasteht, hilft nicht. Der Verwaltungsrat mit Landrat Dr. Ludwig an der Spitze muss endlich seiner Aufsichtspflicht auch gegenüber Herrn Dr. Goepfert nachkommen und die Kritikpunkte restlos aufklären. Damit kann er aber natürlich nicht Herrn Dr. Goepfert selbst beauftragen. Es geht hier um das Wohl des Unternehmens und damit auch um das der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die trotz aktuell schwieriger Bedingungen hervorragende Arbeit leisten. Herr Dr. Ludwig, führen Sie endlich das zweite Gespräch mit den Chefärzten und motivieren Sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses, indem Sie diese ernst nehmen und unterstützen.

Friedmann Seiler, Fraktionsvorsitzender der ÖDP

Pressemitteilung zur Optimierung des ÖPNV

Antrag: Gründung einer Ansbacher "Energie Genossenschaft"

Antrag der ÖDP-Fraktion, an den Umweltausschuss der Stadt Ansbach.

Antrag: Bonus für Stromsparen